Übungsleiter/innen und Betreuer/innen

Übungsleiter/innen-Tätigkeit als abhängige Beschäftigung

Eine abhängige Beschäftigung als Arbeitnehmer/in liegt immer dann vor, wenn der Verein Inhalt, Zweck und weitere Umstände der Tätigkeit, z. B. Arbeitsort und Arbeitszeit, bestimmt und der/die Übungsleiter/in, Ausbilder/in, Erzieher/in oder Betreuer/in insoweit weisungsgebunden und in die Vereinsorganisation eingegliedert ist.


Achtung: Der Verein hat bei einer abhängigen Beschäftigung umfangreiche steuer-, sozialversicherungs- und arbeitsrechtliche Verpflichtungen zu erfüllen, z. B. Anmeldung des Beschäftigten bei der Krankenkasse, Ermittlung und Abführen von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen, Entgeltfortzahlung bei Krankheit, Gewährung von Erholungsurlaub, Beachtung des Mindestlohngesetzes, etc..


Abhängig beschäftigte Übungsleiter/innen und Betreuer/innen sind über die Verwaltungsberufsgenossenschaft gesetzlich unfallversichert; der Verein muss das Entgelt jährlich der VBG melden und auch den Beitrag zahlen.


Ggf. handelt es sich bei der abhängigen Beschäftigung um einen Mini- bzw. Gleitzonen-Job. Bei einer nebenberuflichen Tätigkeit (nicht mehr als ein Drittel der Arbeitszeit eines vergleichbaren Vollzeit-erwerbs, s. o.) kann der Übungsleiter-Freibetrag ggf. zusätzlich zu dem maximalen Arbeitsentgelt von monatlich 450 € bzw. 850 € gezahlt werden (siehe Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts).

 

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