Fokus Medien- und Pressearbeit

Regeln für die Mediensprache

Die Sprache ist das wichtigste Handwerkszeug der Medienarbeit. Ob ein Text gelesen wird, entscheiden die Adressaten. Der Verein als Verfasser von PR-Inhalten sollte sich gut vorstellen können, wie das Verständnis und Sprachniveau seiner Zielgruppe ist. Schafft er es, komplizierte Sachverhalte in einer einfachen Sprache zu erklären, vergrößert er seine PR-Möglichkeiten.

Für eine medientaugliche Sprache gelten die folgenden Faktoren und Regeln:
  • Die Überschrift ist die Einladung zum Lesen.
  • Der Anfang eines Textes muss zum Weiterlesen animieren. Dies unterstützen eine bildhafte Beschreibung, ein Zitat oder eine Frage.
  • Klare Gliederung des Textes: Die wichtigsten Informationen sollten am Anfang des Textes stehen und dann in der Wertigkeit abnehmen.
  • Kurze sachliche Informationen ohne werbliche Adjektive.
  • Keine Schachtelsätze verwenden: Hauptsätze und kurze Sätze mit vielen Verben sind besser.
  • Verständlich schreiben: Vermeiden von Abkürzungen, Spezialbegriffen und Fremdwörtern, wenn diese nicht erklärt werden.

Die gängige KISS-Regel fasst die Regeln zur medientauglichen Sprache kurz zusammen:

Keep it short and simple. ("Behalte es kurz und einfach")

Journalistische Ws
Jede Nachricht, Pressemitteilung etc. sollte die journalistischen W-Fragen berücksichtigen und die Quelle der Information nennen. Dabei ist es vom Informationsgehalt der Nachricht abhängig, in welcher Reihenfolge die fünf W-Fragen beantwortet werden: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? (ggf. ergänzend Warum?). Für den Texteinstieg (Lead) sollte man nicht mehr als einen oder zwei Sätze benötigen.

 

Kontakt

Ansprechpartner zum jeweiligen Themengebiet unter:
BSB Nord Geschäftsstelle

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