Grundlagen

Web 2.0: Mitmach-Internet auch für Vereine interessant!

Das Internet ist einem Wandel unterlegen. Die Internetnutzer surfen nicht mehr nur im World Wide Web, um dort bereitgestellte Informationen abzurufen, sondern agieren zunehmend aktiv im Netz. Dieses sogenannte Mitmach-Web (auch Mitmach-Internet) wird im Internet-Fachjargon auch als Web 2.0 bezeichnet. Vor allem junge Menschen fühlen sich durch Web 2.0-Angebote angesprochen.

Das Web 2.0 hat neue Formen der Informationsbildung, -gewinnung und des Dialogs im Netz geschaffen, denen sich modern aufgestellte Sportvereine nicht verschließen sollten. Hierzu gehören Videoportale, Soziale Netzwerke, Weblogs und Microblogs.

Das Web 2.0 bietet interessante Nutzungsmöglichkeiten, auch gerade für kleine Sportvereine mit geringen Kommunikationsbudgets. Doch wie kann man als Verein das Web 2.0 nutzen?

1.) Web 2.0 als Informationsquelle
Inhalte auf Web 2.0-Plattformen (z.B. auf Facebook-Fanpages oder in Weblogs) können dem Verein wichtige Hinweise für die Planung von Vereinsangeboten oder Kommunikationsaktivitäten liefern. So kann ein Verein z.B. herausfinden, welche Themen im Zusammenhang mit dem Verein, seinen Angeboten oder Personen im Web 2.0 diskutiert werden.

2.) Web 2.0 als Kommunikationskanal
Das Web 2.0 bietet neue Formen der Kommunikation. So kann z.B. ein Imagevideo oder eine Pressekonferenz des Vereins auf einem Videoportal ins Netz eingestellt oder über einen Vereins-Weblog zum virtuellen Erfahrungsaustausch zwischen Vereinsfunktionären und Vereinsmitgliedern angeregt werden. Auch ist es denkbar, das Protokoll einer Vorstandssitzung als Audio-Podcast auf der Vereins-Homepage einzustellen. In den Medien des Web 2.0 gibt es viele Möglichkeiten, Pressetexte direkt zu veröffentlichen, ohne auf Veröffentlichungen von Journalisten/Redakteuren angewiesen zu sein.

3.) Web 2.0 als Instrument der Mitgliederbindung/Gemeinschaftsbildung/Kontaktpflege
Nutzen Sie das Web 2.0, um mit Ihren Mitgliedern und Fans in einen regelmäßigen Dialog einzutreten. Nehmen Sie im Web 2.0 geäußerte Meinungen, Wünsche und Anmerkungen ernst, verstehen Sie diese als Belebung und reagieren darauf. Über die Fanpages Sozialer Netzwerke lassen sich auch gut und günstig Kontakte zu (früheren) Vereinsmitgliedern aufrechterhalten, die z.B. aufgrund von Bundeswehr, Beruf oder Studium den Wohnsitz wechseln mussten.

4.) Web 2.0 zur Neumitgliedergewinnung
Das Web 2.0 ist eine Medienform, in der sich vor allem jüngere Menschen bis 30 Jahren tummeln. Begeistern Sie diese für den Verein wichtige Zielgruppe, indem Sie diese in deren Umfeld abholen.

Über Soziale Netzwerke können die von Ihrem Verein begeisterten Vereinsmitglieder oder Fans einen Beitrag zur Neumitgliedergewinnung beitragen, in dem sie Vereinsinformationen über diese moderne Form der Mundpropaganda im Netz weiterverbreiten.

5.) Web 2.0 als Instrument der Imagebildung-/pflege
Für modern bzw. innovativ aufgestellte Vereine führt am Web 2.0 kein Weg vorbei, wollen sie diesen Imageattributen gerecht werden. Durch den Einsatz von Web 2.0-Instrumenten (z.B. Video- oder Audio-Podcasts auf der Vereins-Homepage) oder das Einstellen von Fotos und Videos auf Fanpages oder Hintergrundinformationen in einem Weblog wird Ihr Verein erlebbar gemacht.

Lesen Sie dazu auch den Artikel "Was gehört zum Online-Marketing".

 

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