Social Media - Rechtliche Aspekte

Urheberrecht

Wenn Sie in Sozialen Medien Inhalte (Fotos, Videos, Texte) hochladen, besteht rechtlich kein Unterschied zum Einstellen entsprechender Inhalte auf der Vereins-Homepage. Immer gilt, dass nur Inhalte eingestellt werden dürfen, über deren Rechte Sie verfügen!

Das Posten von Fotos, Videos etc. kann die Urheberrechte Dritter verletzen. Stellen Sie also keine urheberrechtlich geschützten Bilder, Videos und Texte in Soziale Medien ein!

Verwenden Sie z.B. keine fremden Bilder als Profilfoto!

Holen Sie stets die Einwilligung des Rechteinhabers ein, bevor Sie urheberrechtlich geschützte Inhalte in Soziale Medien einstellen. Bei Fotos ist das in der Regel der Fotograf.

Die Einwilligung sollte zu Beweiszwecken möglichst schriftlich (auch per E-Mail möglich) vorliegen.

Auch wenn Sie fremde Texte in Sozialen Medien veröffentlichen, kann das zu einer Urheberrechtsverletzung führen. Texte sind urheberrechtlich geschützt, wenn sie einen gewissen Grad an schöpferischer Eigenleistung erkennen lassen.

Sollten Sie also fremde Texte, auch sehr kurze, in Sozialen Medien (z.B. Pinnwand-einträge bei Facebook oder Tweets bei Twitter) verwenden, sollten Sie stets auf die verwendete Quelle verweisen (bei einem Zeitungsbericht z.B. den Namen der Zeitung, den Autor und das Erscheinungsdatum nennen).

Urheberrechtlich unbedenklich sind Retweets, also Weiterleitungen von fremden Tweets, die in der eigenen Twitter-Präsenz (in der Timeline) erscheinen. Hier wird davon ausgegangen, dass der Urheber des Tweets mit der Weiterverbreitung einverstanden ist, weil er als Twitter-Nutzer mit einer solchen Weiterleitung rechnen muss.

 

Kontakt

Ansprechpartner zum jeweiligen Themengebiet unter:
BSB Nord Geschäftsstelle

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