Social Media Marketing

Social Media Marketing

Der Begriff Social Media (soziale Medien) steht für den Austausch von Informationen, Erfahrungen und Meinungen über Social Media Plattformen. Social Media-Plattformen, wie Blogs, Fotoportale, Videoportale oder soziale Netzwerke ermöglichen den unbegrenzten Meinungsaustausch unter Gleichgesinnten im Internet.
Das Marketing mit Hilfe von Social Media-Plattformen bezeichnet man als Social Media Marketing (abgekürzt: SMM). Im Wesentlichen geht es dabei darum, dem Meinungsaustausch im Internet zuzuhören und darauf angemessen zu reagieren.
Gerade mit Blick auf die geringen Kommunikationsbudgets, die in vielen Sportvereinen vorherrschen, bietet Social Media eine günstige Möglichkeit zur direkten Kommunikation mit den Vereinszielgruppen. Social Media Marketing verbindet den Verein mit einem breiten Publikum (Vereinsmitglieder, potenzielle Mitglieder, andere Vereine, Verbände, Bünde, Sponsoren, Zuschauer, Medien und andere Multiplikatoren).
Welche Ziele kann ein Sportverein mit Hilfe von SMM erreichen?
1.) Erhöhung der Nutzerzahlen der Vereins-Homepage
Social Media-Internetseiten sind oft Quellen für Traffic (engl. „traffic“ = Verkehr) auf einer Homepage. Durch digitale Mund-zu-Mund-Propaganda werden interessante Inhalte im Netz viral weitergeleitet (z.B. über Empfehlungen von Freunden innerhalb eines sozialen Netzwerkes oder wenn ein Blogger einen Link auf eine Internetseite setzt, deren Inhalt auch Dritte interessieren könnte). Auf diesem Wege gelangen Internetnutzer auf die Vereins-Homepage.
2.) Bekanntheitsgradsteigerung
Ein Engagement in sozialen Netzwerken kann den Bekanntheitsgrad des Vereins und seiner Angebote erhöhen (z.B. wenn die Nutzer eines Netzwerkes zum Teilen von vereinsbezogenen Inhalten animiert werden).
3.) Mitgliedergewinnung
Wenn Sie sich als Verein an Diskussionen im Netz beteiligen und dabei Kompetenz dokumentieren, kann dies Menschen motivieren, Vereinsmitglied zu werden. Dies gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche, die sie in deren Medienumfeld ansprechen (= Digital Natives; sind Personen, die mit digitalen Technologien wie Computer, Internet, Smartphone, MP 3-Player usw. aufgewachsen sind).
4.) Mitgliederbindung
Vereinsmitglieder werden dank Social Media am Vereinsgeschehen zusätzlich involviert. Durch vom Verein generierte Online-Unterhaltungen zu Vereinsthemen oder exklusive Angebote für Vereinszielgruppen wird Nähe zum Verein ermöglicht.
Mithilfe von Social Media können Kontakte zu Vereinsmitgliedern, die aufgrund von Studium oder Beruf den Wohnsitz wechseln müssen, leicht aufrechterhalten werden.
5.) Weiter-/Neuentwicklung von Vereinsangeboten
Durch das Anstoßen von Diskussionen auf Social Media Plattformen (z.B. in einem sozialen Netzwerk oder einem Weblog) zu vereinsrelevanten Themen (z.B. Kursangebote, Mitgliedsbeiträge) kann ein Verein Ideen bzw. Verbesserungsvorschläge generieren.
Ideen zur Weiter-/Neuentwicklung von Vereinsangeboten lassen sich auch gewinnen, in dem man als Verein der Kommunikation zu vereinsrelevanten Themen im Social Web folgt (z.B. als Follower auf Twitter oder Fan bei Facebook).

6.) Werbung für Vereinsangebote
Social Media-Medien können zur Bewerbung von Vereinsangeboten (z.B. ein neues Kursangebot) genutzt werden. Der werbliche Aspekt sollte allerdings nicht im Fokus stehen, da dies in der Social Media-Community nicht gerne gesehen wird.
7.) Imageaufbau-/pflege
Wenn man sich als Sportverein dem Thema Social Media öffnet, dokumentiert man, dass man sich einem wichtigen Trend nicht verschließt. Der Verein wird als „modern“, „innovativ“ wahrgenommen.

8.) Emotionen transportieren

Fotos, Videos und Audiobeiträge im Netz transportieren Emotionen und machen den Verein, seine Angebote und Menschen erlebbar.

 

Kontakt

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BSB Nord Geschäftsstelle

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