Betreuung

Fehler bei der Sponsorenbetreuung

Die folgenden Fehler sind bei der Umsetzung von Sponsoringprojekten und der Betreuung von Sponsoren unbedingt zu vermeiden.

1. „Sponsoren-Friedhof“
Begrenzen Sie die Anzahl von Sponsoren auf Werbeflächen! Platzieren Sie auf Sponsorenwänden nur die wichtigsten Sponsoren. Zu viele Logos/Werbebotschaften überfordern das menschliche Auge. Der Werbeffekt geht gegen Null.

Wenn Sie viele Bandensponsoren haben, sollten die Banden verschiedener Sponsoren nicht unmittelbar nebeneinander platziert werden. Lassen Sie ausreichend Platz zwischen den Banden. Dies verbessert den Werbeeffekt.

Optimieren Sie den Sponsorenauftritt, indem Sie Bandentechniken verwenden, die einen exklusiven Auftritt ermöglichen. Dies kann man durch Dreh- oder LED-Bandenwerbung erreichen.

2. Nichtbereitstellung einer Dokumentationsmappe

Stellen Sie Ihrem Sponsor am Ende der Zusammenarbeit eine Dokumentationsmappe zur Verfügung. Damit dokumentieren Sie die vertragskonforme Umsetzung des Sponsorings.

3. Kein Dankschreiben
Bedanken Sie sich so oft es geht bei den Sponsoren. Nach erfolgreichem Abschluss einer Sponsoringkooperation (z.B. einer Veranstaltung) sollte man immer ein Dankschreiben verschicken.

4. Nichtbeachtung der Branchenexklusivität
Schließen Sie keine Sponsoringverträge mit Unternehmen aus Branchen bzw. Produktsegmenten ab, in denen Ihre Vereinssponsoren tätig sind. Wenn doch, dann holen Sie sich vorher die Erlaubnis vom Sponsor ein.

5. Fehlerhafte Verwendung von Sponsorenlogos
Berücksichtigen Sie bei der Integration von Sponsorenlogos auf Drucksachen, Trikots etc. mögliche Gestaltungsrichtlinien des Sponsors. Viele Unternehmen haben die Logonutzung in einem sogenannten CD-Manual (eine Art „Gestaltungshandbuch“) verbindlich festgelegt. Dort wird z.B. definiert:

  • wo ein Logo auf Drucksachen platziert werden soll
  • in welcher Größe, in welcher Farbe das Logo auf Drucksachen umgesetzt werden darf
  • wie Schwarz-/Weiß-Umsetzungen des Logos auszusehen haben
  • neben welchen anderen Logos das Unternehmenslogo in keinem Fall platziert werden darf

Unterlassen Sie es, eigenständig Logos zu verändern. Holen Sie sich immer eine Freigabe des Sponsors ein, bevor Sie einen Druckauftrag erteilen.

6. Nur mündliche Absprachen mit dem Sponsor treffen
Wählen Sie für einen Sponsoringvertrag möglichst immer die Schriftform. Ein schriftlicher Vertrag ist eine solide Basis für eine professionelle Zusammenarbeit.

7. Fehlende interne Abstimmung bei der Sponsorenbetreuung
Stellen Sie jederzeit eine qualifizierte Betreuung des Sponsors sicher. Bestimmen Sie einen festen Ansprechpartner. Nur bei dessen Abwesenheit (Urlaub, Krankheit etc.) sollte ein Vertreter zur Verfügung stehen.

8. Unzureichende Kontaktpflege
Pflegen Sie einen kontinuierlichen Kontakt mit Ihren Sponsoren. Zur professionellen Sponsorenbetreuung gehören: 

  • Regelmäßige Sponsorentreffen
  • Einladung von Sponsorenvertretern zu Vereinsveranstaltungen
  • Gratulation zum Geburtstag, zur Geburt eines Kindes, Hochzeit, Beförderung etc.
  • Kontaktaufnahme mit dem Sponsor, wenn dort der Ansprechpartner wechselt

9. Sonstige Fehler

  • Zu enge Auslegung vertraglicher Vereinbarungen
  • Nachträgliche finanzielle Forderungen an Sponsor
  • Überschätzung der eigenen Fähigkeiten
 

Kontakt

Ansprechpartner zum jeweiligen Themengebiet unter:
BSB Nord Geschäftsstelle

Qualifizierung

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Führung & Management