Grundlagen

Rechtliche Grundlagen

Die Sponsoringaktivitäten des Sportvereins können durch rechtliche Trends beeinflusst bzw. begrenzt werden.
Zu den rechtlichen Trends gehören zum einen die gesetzlichen Vorschriften, die durch staatliche Institutionen (z.B. das allgemeine Tabakwerbeverbot im Sport oder die engen rechtlichen Rahmenbedingungen für die virtuelle Werbung festgelegt werden.
Zum anderen zählt man zu den rechtlichen Trends auch Regelungen, die von den nationalen und internationalen Sportfachverbänden festgelegt werden und Einfluss auf die Sponsoringaktivitäten des Sportvereins haben.
So ist es z.B. Fußballvereinen aufgrund entsprechender Vorschriften des Internationalen Fußballverbandes FIFA untersagt, die Spielfeldfläche als Werbefläche zu nutzen. In anderen Sportarten, wie z.B. im Eishockey, Basketball oder Handball, kann hingegen das Spielfeld für Werbung genutzt werden.
Praxisbeispiel:
Arminia Hannover verliert – keine Werbung auf dem Po: Der Fußball-Oberligist Arminia Hannover darf auch weiterhin keine Werbung auf dem Allerwertesten seiner Spieler machen. Das Landgericht Frankfurt am Main wies die Zivilklage gegen den Deutschen Fußball-Bund zurück, nachdem die Niedersachsener die Genehmigung der „Hosen-Werbung“ juristisch erstreiten wollten. Anders als in den Nachbarländern Österreich, Belgien, Spanien oder Frankreich darf im deutschen Fußball bislang nur die Vorderseite der Trikots vermarktet werden. Der Streit zwischen der Arminia und dem DFB schwelt bereits seit 2003. Zweimal wurde der Verein mit einer Geldstrafe von insgesamt 300 Euro belegt, weil er mit der Hinterteil-Werbung für eine Wäschekollektion gegen die Regularien verstoßen hat (sid/Rheinische Post; 10. November 2005, Seite D 2).

 

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