Marketing - Gestaltung und Realisierung

Kommunikationspolitik: Virales Marketing

Virales Marketing basiert auf dem Grundprinzip der Mund-zu-Mund-Propaganda. Es geht darum, dass Informationen mittels digitaler Medien möglichst viele Menschen effizient und schnell wie ein Virus erreichen.

Diesen Virus-Effekt erreicht man durch interessante Botschaften. Eine interessante Vereinsbotschaft kann z.B. ein gut gemachter Videofilm, eine attraktive Vereins-Homepage, ein einzigartiges Kursangebot oder ein Preisausschreiben sein. Weckt Ihre Botschaft das Interesse der Empfänger, leiten diese die Vereinsbotschaft als eine Art Empfehlung an weitere Benutzer bzw. Interessenten (z.B. Freunde und Bekannte) weiter. Bei den Empfehlungen handelt es sich in der Regel um Gelegenheitsempfehlungen, die sich sehr kurzfristig, oft situativ ergeben. Hierzu gehören unspezifische Empfehlungen, wie z.B. Gerüchte und Tipps, wie auch spezifische Empfehlungen, wie etwa Hinweise auf eine interessante Internetseite (z.B. Vereins-Homepage), ein spektakuläres Vereinsangebot oder ein originelles Foto bzw. Video.

Die Einflussmöglichkeiten des Vereins auf die Zahl und Art der Empfehlungen ist verhältnismäßig gering. Eine große Bedeutung kommt dem Inhalt der Botschaft zu, welche sowohl für den Sender und Empfänger emotional ansprechend oder nutzenstiftend sein muss.

Als Übertragungskanäle von viralen Botschaften kommen z.B. in Frage:

  • E-Mails
  • Blogs (Beispiel SV Willmenrod)
  • Der Microbloggingdienst Twitter (Beispiel ASV Köln)
  • Soziale Netzwerke z.B. Facebook (Beispiel SV Büdelsbüttel)
  • Online-Foren (Beispiel SV 1920 Echzell e.V.)
  • Chat-Rooms  (Beispiel Turn-Klubb zu Hannover)
  • Webseiten
  • SMS/MMSs
  • Internet-Videoportale, z.B. You Tube (Beispiel Sportverein SG-Nimstal)

Was bringt mir als Verein und meinen „Fans bzw. Mitgliedern“ ein "Soziales Netzwerk"?
Die Nutzer eines "Sozialen Netzwerkes" können auf den Profilen "ihrer" Vereine Nachrichten hinterlassen, „gruscheln“ (das Wort ist eine Verbindung der Wörter „grüßen“ und „kuscheln“; es handelt sich dabei um eine Form der Kontaktaufnahme in einem sozialen Netzwerk) oder die Vereine auf Fotos verlinken. Auch den Sportvereinen bieten sich neue Möglichkeiten, um ihre Fans zu erreichen (z.B. durch Verlosung von Eintrittskarten für eine Vereinsveranstaltung oder die Ankündigung eines Kursangebotes über das soziale Netzwerk, um deren Bindung an bzw. Identifikation mit dem Verein zu erhöhen.

 

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