Marketing - Strategie

Zielarten

Ziele können nach unterschiedlichen Kriterien unterteilt und zusammengefasst werden. Einen ersten Überblick liefern die Basiskategorien von Zielen.

Beispiele für Vereinsziele (Basiskategorien)

Wirtschaftliche Ziele

Gemeinwirtschaftliche Ziele

Soziale Ziele

Marktstellungsziele

  • Umsatz
  • Marktanteil
  • Marktstellung
  • Teilnehmerzahl

Grundprinzipien

  • Bedarfsdeckung
  • Kostenprinzip
  • Gemeinwohl
  • Gleichheit
  • Rechtssicherheit

Mitarbeiterbezogen

  • Arbeitszufriedenheit
  • Motivation
  • Soziale Integration
  • Qualifikation
  • Förderung des Ehrenamtes

Erfolgsziele

  • Umsatz
  • "Gewinn"

Gesundheitliche Ziele

  • Gesundheit
  • Lebensqualität
  • Erholung
  • Regeneration

Gesellschaftsbezogen

  • Image
  • Ökologische Ziele
  • Sozialpolitische Ziele
  • Bildungspolitische Ziele

Finanzziele

  • Liquidität
  • Kostendeckung
  • Kreditwürdigkeit

Politische Ziele

  • Mitglieder gewinnen
  • Interessenvertretung
  • Partizipation
  • Demokratie

Psychografisch (auf den Verein bezogen)

  • Kompetenz
  • Image, Bekanntheit
  • Kundenzufriedenheit und -bindung

Sportliche Ziele

  • Fitness
  • Freizeitgestaltung
  • Leistungssport
  • Kinder- und Jugendsport
  • Sport für Ältere
  • Meisterschaften

 Quelle: Vgl. Freyer, Sport-Marketing

Die Ziele können auch in"Ober-, Haupt- oder Primärziele" eingeteilt werden. Die sich in der Hierarchie darunter befindenden Ziele bezeichnet man demzufolge als die"Unter-, Neben-, Teil- oder Sekundärziele".

Beispiele:
Sportliches Oberziel des Vereins: Anstieg der Mitgliederzahlen für das nächste Geschäftsjahr um zehn Prozent.
Unterziel im Marketing: Ein Tag der offenen Tür als Maßnahme des Vereins und Darstellung des Vereins in der lokalen Zeitung mit einem Artikel.
Ziele werden auch in potenzial-, prozess- und ergebnisorientierte Dimensionen untergliedert:

Zielarten

Beispiele

Potenzialorientierte Ziele

(Fähigkeit von Dienstleistern/Vereinen, bestimmte Ressourcen zur Verfügung zu stellen)

 


Mitarbeiterressourcen, Fachkompetenzen, soziale Kompetenzen, kommunikative Kompetenzen, technologische Infrastruktur

Prozessorientierte Ziele

(zentrale interne und externe Dienstleistungsprozesse des jeweiligen Anbieters/Vereins)

 


Kunden-/Mitgliedergewinnung, Kunden-/Mitgliederbindung, Kontakt des Kunden zu den Mitarbeitern

Ergebnisorientierte Ziele

(aus der Kundensicht; beziehen sich auf das Resultat, nachdem der Kunde die Sportart im Verein ausgeübt hat oder mit dem Verein in Kontakt getreten ist)

 


Schnellere Bearbeitung einer Anfrage/Anmeldung/Beschwerde, Perfektion einer Dienstleistung, höherer Informationsgehalt bei der Erteilung von Auskünften

 

Quelle: Freyer, Walter: Sport-Marketing Handbuch für marktorientiertes Management im Sport.

 

Kontakt

Ansprechpartner zum jeweiligen Themengebiet unter:
BSB Nord Geschäftsstelle

Qualifizierung

Passende Seminare unter:
Führung & Management