Hintergrundinformationen

Grundaufbau eines gemeinnützigen Vereins

Der Organisationsaufbau eines gemeinnützigen Sportvereins kann wie folgt abgebildet werden:

 

Juristische GrundlagenSatzung

Zweck

Entscheidungsregelen

Inhaltliche GrundlagenLeitbild

Grundsätze des Handelns

Grobziele

Versprechen

Werte

Kultur

Konkretisierung der inhaltlichen Grund- lagenZielbestimmung

Instrumente:

Führungsgrundsätze

KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) als Methode

- Zielumsetzung in konkrete Aufgaben und - Maßnahmen
Abwicklung von Standardaufgaben
Aufgaben

Instrumente:

Aufbau- und Ablauforganisation

Richtlinien

Ordnungen

Kompetenzen der Handelnden

Methodenkompetenz

- Moderation,
- Präsentation,
- Gesprächsführung,
- Gruppendynamik,
- Fragetechnik,
- Visualisieren

Soziale Kompetenz:

- Bereitschaft zum "Lebens- langen Lernen",
- Konstruktive Kommunikation,
- Förderliches Miteinander,
- Vorbild- charakter,
- Spürbare Wert- orientierung,
- Erkennbares klares Menschen- bild

Fach- und Sachkompetenz:

- Lernverständnis,
- Vereins & Verbands- kenntnisse,
- Führungsverständnis,
- Fachspezifische Kenntnisse und Erfahrungen



Erläuterungen

1. Satzung und Leitbild

Neben der Satzung sollte jeder gemeinnützige Verein seine Grundlagen und wesentlichen Inhalte, Werte und Visionen in einem Grundlagenpapier, bzw. in einem Leitbild nachvollziehbar beschreiben. Ein wesentlicher Aspekt dieses Grundlagenpapiers ist die klare Beschreibung des "Alleinstellungsmerkmals", also der Teile des Vereinsprofils, die diesen Verein von anderer Vereinen unterscheidet.

2. Ziele

Auf der Grundlage und im Rahmen des Leitbildes werden die Ziele des Vereins beschrieben. Im Zusammenhang mit dem Betreiben einer Sportstätte bedeutet das festzulegen

  • wer mit dieser Sportstätte erreicht werden soll,
  • welche Sportarten dort betrieben werden können
  • welche Qualität der Aufenthaltscharakter dort hat
  • welche zusätzlichen Leistungen dort in Anspruch genommen werden können
  • welcher Erlebniswert mit dem Besuch dieser Sportstätte verbunden ist
  • welche Teile des Vereinslebens man hier erfahren kann
  • warum und wer dort willkommen ist.

3. Aufgaben

Erst wenn die Grundlagen und Ziele festgelegt sind sollten die konkreten Aufgaben bestimmt und Personen zugeordnet werden. Die Aufgaben sind immer die Umsetzung und Maßnahmen, um die vorher festgelegten Ziele zu realisieren.

4. Kompetenzen

Bei der Aufgabenzuteilung muss die Leitung der Sportstätte oder des Vereins wissen, welche Kompetenzen die Stelleninhaber oder MitarbeiterInnen benötigen, um die beschriebenen Aufgaben möglichst optimal erfüllen zu können.

So benötigt das Servicepersonal in einer Sportstätte hohe persönliche und soziale Kompetenzen, um den Kunden, Mitgliedern und Nutzern freundlich, wachsam, hilfsbereit und zugewandt zu begegnen. Denn die Servicestelle am Eingang einer Sportstätte ist sicherlich die Visitenkarte der Einrichtung.

 

Kontakt

Ansprechpartner zum jeweiligen Themengebiet unter:
BSB Nord Geschäftsstelle

Weitere Informationen

Richtlinien und Informationen zu Zuschüssen unter:
Sporstättenbau Nordbaden