Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung

Die Voraussetzungen und die Höhe der Leistungen bei Tod

Leistungen bei Tod:

  • Ein Sterbegeld in Höhe von einem Siebtel der zum Zeitpunkt des Todes geltenden Bezugsgröße (= 4.620,- Euro)
  • Die erforderlichen Kosten der Überführung des Verstorbenen an den Ort der Bestattung
  • Rente an die Hinterbliebenen
  • Anspruch auf Hinterbliebenenrente haben die Witwe, der Witwer und die Waisen sowie seit 2005 eingetragene Lebenspartner.

Die Rentenhöhe beträgt:

  • Witwen- und Witwerrente
    Bis zum Ablauf des dritten Kalendermonats nach Ablauf des Sterbemonats beträgt die Rente zwei Drittel des Jahresarbeitsverdienstes.
    Danach beträgt sie 30 v.H. des Jahresarbeitsverdienstes.
    Sind die Ehegatten nach 1962 geboren wird die "kleine" Witwe(r)nrente nur für längstens 24 Kalendermonate gewährt. Hat der Berechtigte das 45. (47.) Lebensjahr vollendet, ist er erwerbsunfähig, oder er erzieht mindestens ein waisenrentenberechtigtes Kind, beträgt die Rente 40 v.H. des Jahresarbeitsverdienstes.
    Trifft die Rente mit Erwerbs- oder Erwerbsersatzeinkommen zusammen, so ruht sie - von bestimmten Ausnahmen abgesehen - in Höhe von 40 v.H. des Betrages, um den das eigene Einkommen einen Freibetrag überschreitet.
  • Waisenrente
    Jedes Kind des Verstorbenen erhält bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres eine Waisenrente von 30 v.H. des Jahresarbeitsverdienstes, wenn es Vollwaise ist;
    Halbwaisen erhalten eine Rente von 20 v.H. des Jahresarbeitsverdienstes. Waisenrente erhalten bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen auch Pflegekinder, Enkel und Geschwister. Befindet sich das Kind in Schul- und Berufsausbildung, wird Waisenrente längstens bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres gewährt, ausnahmsweise auch darüber hinaus.
 

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