Kreis der versicherten Personen

Vereinsmanager

Die Ausbildung zum Vereinsmanager ist in den einzelnen Landessportbünden des Deutschen Sportbundes unterschiedlich strukturiert. Sie umfasst 120 Unterrichtseinheiten und ist in einzelne Seminarblöcke gegliedert.
Sie vermittelt Vereinsmitarbeitern einen grundlegenden Einblick in die Sportorganisation und -verwaltung.
Den Abschluss bildet eine Prüfung mit anschließender DSB-Lizenzierung, wie im Übungsleiter-Bereich. Der Vereinsmanager schließt in der Regel einen Vertrag mit seinem Verein, in dem der Arbeitsbereich und die Tätigkeiten festgelegt und beschrieben sind. Zum Teil wird auch in anderen Landessportbünden eine Stufenausbildung angeboten, die dann bis zur letzten Stufe 270 Unterrichtseinheiten umfasst.

Ein Vereinsmanager, der im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses für einen Sportverein tätig ist, steht kraft Gesetzes bei der VBG unter Versicherungsschutz.
Nimmt er diese Tätigkeit im Rahmen eines ehrenamtlichen Vorstandsamtes wahr, hat er die Möglichkeit einer freiwilligen Unfallversicherung als Ehrenamtsträger.

Bei der Beurteilung des Versicherungsschutzes für einen Vereinsmanager sind neben den üblichen Kriterien eines abhängigen Beschäftigungsverhältnisses folgende Punkte zu prüfen:

  • Es muss ein Vertrag zwischen dem Vereinsmanager und Verein vorliegen.
  • Aus diesem Vertrag muss sich eine Abgrenzung der Tätigkeiten ergeben, wonach eine Trennung zwischen unversichertem Vorstandsamt (Aufgaben gemäß Satzung) und Vereinsmanageraufgaben (gemäß Vertrag) vorgenommen werden kann. Eine freiwilligen Unfallversicherung als Ehrenamtsträger ist möglich.
 

Kontakt

Ansprechpartner zum jeweiligen Themengebiet unter:
BSB Nord Geschäftsstelle

Qualifizierung

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